15 Jahre Riot-Music

Riot-Music kann:

  • Veranstaltungen Abmischen
  • Lautsprecherboxen bauen
  • Linux-Audio
  • Tonstudio-Betrieb von der Aufnahme bis zur fertigen CD / Musikdatei
  • Tontechnische Beratung für Heim-Anwendungen, Clubs, soziokulturelle Zentren, Theater, Demonstrationen, uvm.
  • Low-Cost & High-End

Neuigkeiten

14.10.2013–15.10.2013

Oha!

Lange nichts geschrieben. Aber passiert ist schon was. Zum Beispiel ein Rock gegen Rechts 2013, Theaterproduktionen mit Kulturwelt ("My Face" und "Schöne Neue Welt") und der lange für Verleih, Aufnahmetechnik und Live-Geschichten geplante Computer hat ein Hardware-Update bekommen.

Die P.A.-Aktualisierung lässt noch auf sich warten. Habe gerade (im wahrsten Sinne des Wortes) mehrere wichtigere Baustellen...

16.09.2012–17.09.2012

Am 15. September war Rock gegen Rechts

…und es lief alles perfekt! Die Bands haben sich "für den guten Sound" bedankt. Das hört man gerne. Aufgenommen wurde auch. Hatte allerdings (live nicht hörbare) Aussetzer. Mal sehen, vielleicht gibt's demnächst was davon hier zu hören…

28.08.2012–29.08.2012

Am 15. September ist Rock gegen Rechts Ludwigsburg 2012

Mit dabei:

Fields Of Lentils
Hedgehog's Garden
Fetzer & The Turbochargers
Murder Disco X

…und Riot-Music für die Lautstärke…

Start: 15:00 Uhr für die Demo und 17:00 Uhr für's Konzert.

23.07.2012–24.07.2012

Neue P.A.: Überlegungen

So, jetzt war viel Zeit, sich Gedanken zu machen, wie denn die neue P.A. aussehen soll. Natürlich habe ich nicht vor, mir eine "fertige" herauszulassen - wenn man schon die nötigen Mittel und das Wissen hat, dann baut man sie natürlich selbst. Irgendwas besonderes muss man ja bieten. :)

Im Ernst: Es gibt viel Angebote auf dem Markt, aber das meiste ist entweder viel zu teuer oder Augenwischerei. Und wenn man nicht alle Anlagen kennt, wem soll man vertrauen? Den Fachzeitschriften, die Kritiken über Firmen schreiben, von deren Werbung sie letztlich bezahlt werden? Eben.

Mein Ziel ist es, eine kompakte Anlage herzustellen, die man als Einzelperson ohne Probleme selbst verladen und aufbauen kann. Dabei muss ich beim Bass wohl Abstriche machen, weil ein hoher Wirkungsgrad und gute Tiefbasswiedergabe in der Regel zu unhandlichen Abmessungen führt. Aber das sei erstmal hinten angestellt. Einen guten Subwoofer habe ich ja bereits(, wenn auch noch nicht in einer Größe, die dauerhaft angenehm zu transportieren ist).

Gängige (kaufbare) Systeme in der Klasse um die 130dB maximalem Dauerschalldruck bieten für gewöhnlich eine Subwoofer- Satelliten-Kombination, bei dem der Subwoofer aktiv bei ca. 90 - 100 Hz getrennt wird. Es folgt im Frequenzgang ein 10 - 15 Zoll Tief-Mitteltöner zwischen den genannten 90 -100 Hz und ca. 1 bis 2 kHz, sowie ein im selben Gehäuse passiv getrenntes Hochtonhorn.

Obwohl es immer wieder ewähnt wird, dass es vorteilhaft ist, den Frequenzbereich der menschlichen Stimme von 300 Hz bis 3 kHz von einem einzigen Lautsprecher bzw. Weg wiedergeben zu lassen, gibt es kaum Systeme, die das umsetzen. Eine reizvolle Herausforderung.

Nun gilt es also als erstes einen Mitteltöner auszusuchen, der folgende Eigenschaften in sich vereint:

• Lineare Wiedergabe zwischen 300 Hz und 3 kHz
• möglichst klein, um eine kleine, leichte Box herstellen zu können
• passend zur verwendeten Endstufe (Palmer LX-1400) eine maximale Leistungsaufnahme von ca. 300 - 400 W
• Hoher Wirkungsgrad
• 8 Ohm (um problemlos 2 Boxen parallel schalten zu können)
• nicht allzu teuer

Leider sind Mitteltöner mit diesen Eigenschaften selten geworden. Lautsprecher um die 8 Zoll sind eher als Tiefmitteltöner mit entsprechend niedrigerem Wirkungsgrad ausgelegt, um besonders kompakte Lautsprechergehäuse zu ermöglichen. Darüber hinaus vertragen 6 - 8-Zöller der Marken Beyma, BMS, Celestion, Ciare, Eminence, Faital Pro, Fane und Monacor selten mehr als 300 Watt, obwohl sie für den gefragten Frequenzbereich geeignet wären. Man könnte 2 Lautsprecher parallel schalten, um sich die erwünschte Leistungsverträglichkeit selbst zu erstellen. Um die erforderlichen 8 Ohm Impedanz aus zwei Lautsprechern zu erhalten, müsste es dann aber 4- oder 16 Ohm-Versionen geben, ansonsten wären 4 Lautsprecher in einer Box erforderlich, was den Preisrahmen sprengt. Problem: Gibt's nicht. Also zurück zur Einzelchassis-Variante.

Der 8M400 der Firma 18Sound ist einer der wenigen Lautsprecher, der meine Anforderungen erfüllen kann. Dabei hält er sich mit um den Daumen gepeilt 100 € pro Chassis sogar an die schwammig formulierte Preisvorgabe von "nicht zu teuer"! Laut Simulation mit AJ-Horn lassen sich aus dem 8-Zöller mit einem entsprechend dimensionierten Traktrix-Horn 127 dB Schalldruck bei weitestgehend linearer Wiedergabe zwischen 250 und 3000 Hz und maximal 250 W (AES) herauskitzeln. Die Gesamtleistung darf kurzzeitig 650 W betragen - ein Wert, der Vertrauen erweckt und ein Häkchen hinter die erforderlichen 375 W der Palmer LX-1400 machen lässt.

AJ-Horn verspricht darüber hinaus ein kompaktes Gehäuse. Aber Näheres wird dann später verraten…

Das Bild zeigt das Simulationsergebnis von AJ-Horn
Simulationsergebnis
Das Bild zeigt das Simulationsergebnis von AJ-Horn
Simulationsergebnis

11.03.2012–12.03.2012

Satz mit X

Ob CASTOR-Blockade oder Anti-AKW-Demo - bei den Strom-Rebellen spielt das X eine große Rolle - wie auch diesen Sonntag zum Gedenken an die Reaktorkatastrophe von Fukushima am 11.03. vor einem Jahr, die ein breites Bündnis von Atomkraftgegnern mit einer Demonstration vor dem GKN-Neckarwestheim wieder in Erinnerung rufen wollte. Statt "X-tausendmal so laut wie erforderlich" kann man den heutigen Einsatz meinerseits allerding eher mit "war wohl niX" umschreiben.

Klar: Wer konnte schon ahnen, dass statt der angemeldeten 1000 Demonstranten auf einmal eine 5- bis 8-fache Menge vor uns steht. Die erfreulich hohe Beteiligung hat mich dann doch unerfreulich kalt erwischt. Mit einer Vorahnung sowie etwas mehr Zeit und Personal hätte man eine Delayline setzen und dafür Sorge tragen können, dass die Lautsprecher in etwas größerer Entfernung zu den RednerInnen aufgestellt werden können. So blieb nur ein mit "Lauter!"-Sprechchören untermaltes "Augen zu und durch". Nicht schön.

Andererseits aber auch ein passender Anlass, sich über die Konzeption der Anlage Gedanken zu machen. Schon lange juckt es mich in den Fingern, etwas Neues auszuprobieren, was einersets die Abmessungen reduziert, ohne andererseits den Wirkungsgrad zu verschlechtern. Nein, es wird auch dieses mal kein Line-Array werden. Aber… lasst Euch überraschen!